ÖStM Einzelzeitfahren und Straße

Last minute bike fitting und Vorbereitung auf die österreichischen Staatsmeisterschaften im Einzelzeitfahren und im Straßenrennen vergangene Woche! Nachdem ich lange verzweifelt nach einem Zeitfahrrad für die Meisterschaften gesucht hatte, konnte ich zwei Tage vor dem Wettkampf dann zum ersten Mal damit fahren, davor hatte ich mich nur auf der Bahn vorbereitet und kam also mit sehr wenigen Trainingsstunden in der doch sehr spezifischen Position nach Grünau im Almtal.

Obwohl ich etwas mit technischen Problemen mit dem Powermeter zu kämpfen hatte und mich somit beim Pacing ganz auf mein Gefühl verlassen musste gelang mir eine doch recht passable Leistung mit der ich den 10. Rang in der allgemeinen Klasse und den 4. Platz in der U23 erreichen konnte. Die Holzmedaille ist bei nationalen Meisterschaften natürlich immer besonders bitter, Grund genug es nächstes Jahr vielleicht doch etwas langfristiger und gezielter an zu gehen!

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Nicht ganz so erfolgreich verliefen die Staatsmeisterschaften im Straßenrennen für mich: Die recht anspruchsvolle 32 Kilometer Runde verlangte mir in der ersten Runde bereits extrem viel ab, sodass ich mich bereits im Begleitfahrzeug-Konvoi hinter dem Hauptfeld wiederfand und somit bereits sehr früh ins Hintertreffen geraten war. In der dritten von fünf Runden rollten dann beinahe alle Gruppen wieder zusammen und ich fand mich im Hauptfeld an relativ guter Position wieder, insbesondere weil zu diesem Zeitpunkt bereits nur mehr weniger als 40 Fahrer im Rennen waren. In der vorletzten Runden machte ich am höchsten Punkt der Runde einen blöden taktischen Fehler und verlor den Anschluss den ich auch in der anschließenden Abfahrt nicht wieder herstellen konnte – somit blieb mir keine Wahl als die letzte Runde im mittlerweile strömenden Regen allein fertig zu fahren. Ich kam schließlich als 31. mit erheblichem Rückstand ins Ziel – Roockiemistake sozusagen..

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Regaining some UCI-Points – 3rd in Ottenschlag

Nach dem Erleichterungsschlag bei der Bike Night in Flachau letztes Wochenende war ich sehr zuversichtlich jetzt endlich wieder Konkurrenzfähig zu sein und endlich wieder Punkte zu hamstern – weniger für die verbleibenden Rennen der Saison als mir eine bessere Startposition im kommenden Jahr zu sichern. Bisher war mir das Rennen „Rund um den Roadlberg“ keine Reise wert gewesen, ein Fehler wie ich mir im Nachhinein eingestehen musste.

Aus der zweiten Reihe gelang mir ein passabler Start und ich fand mich von Beginn an unter den ersten vier wieder. In den ersten Runden wechselten die Positionen noch immer wieder ein wenig, drei Runden vor Schluss waren die ersten drei Plätze dann bereits relativ fix und ich fand mich auf dem dritten Rang wieder! Sowohl bergauf als auch bergab war es heute eine sehr solide Leistung und ich bin zuversichtlich noch ein wenig mehr an den verbleibenden beiden Rennwochenenden herausholen zu können!

Ergebnisse

Coming back Winning! 15. MTB Marathon Naturpark Pöllauer Tal

Nach 4,5 Monaten war es endlich wieder soweit: das erste Mal wieder eine Startnummer auf dem Mountainbike, die Anspannung an der Startlinie und dann Attacke von der ersten bis zur letzten Sekunde – keine leichte Aufgabe nachdem ich so langen nichts mit dem Renngeschehen zu tun hatte und erst 3 Tage zuvor die Freigabe bekam überhaupt Mountainbike zu fahren!

Um mich auf die kommenden Renneinsätze vor zu bereiten startete ich wie bei einem XCO und war recht schnell mit meinem Teamkollegen Philipp allein an der Spitze unterwegs. In etwa an der halben Strecke war ich schließlich allein unterwegs und konnte meine Führung auch bis ins Ziel halten – verlor aber auf den Downhills natürlich etwas Zeit und konnte auch mein hohes Tempo nicht bis ganz zum Schluss halten – es bleibt noch viel zu tun!

Ergebnisse

Injury Update #3: back riding

7 Wochen nach der Operation meiner Schulter habe ich den ersten großen Schritt zurück gemacht: Zum ersten Mal seit insgesamt fast 9 Wochen wieder auf einem Rad im Freien, ohne Stützräder oder sonstige Hilfsmittel – nur ich und mein Rennrad. Umso schöner dass ich auf Anhieb zwei Stunden schmerzfrei fahren konnte!

Bis ich wieder Rennen fahren kann dauert es noch eine Weile, aber ich komme mit meiner Rehabilitation momentan sehr gut voran und versuche mich jeden Tag ein klein wenig zu steigern! In diesem Sinne #seeyouontheroad

Injury Update #2

In meiner Schulter ist seit nun mehr 13 Tagen alles wieder dort wo es sein soll und ich am Weg der Besserung!

Heute durfte ich das erste Erfolgserlebnis auf meinem Weg zurück an die Startlinien dieser Welt einfahren im wahrsten Sinne des Wortes: zum ersten Mal wieder zurück auf dem Rad, genauer gesagt dem Turbotrainer! Der Weg zurück läuft also ganz gut soweit #onthewayup

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Injury Update #1

Leider nicht die erhoffte Entwarnung bezüglich meiner rechten Schulter nach dem Crash gegen einen Baum: Tossy 3/Rockwood 3 lautet die sehr unerfreuliche Diagnose nach den ersten Röntgenaufnahmen. Die Folge ist eine Operation um die gerissenen Bänder im AC-Gelenk und das luxierte Schlüsselbein zu reparieren und die volle Funktionsfähigkeit meiner Schulter wieder herzustellen.

 

Afxentia Stage Race Day 3 and 4

Beim Schreiben des letzten Blogs hatte ich noch ein ungutes Gefühl und ziemlichen Respekt vor der dritten Etappe beim Cyprus Sunshine Cup, ergangen ist es mir dann aber viel besser als erwartet: auf den ersten 10 Kilometern beinahe durchgehendem Anstieg der ersten Etappe war ich immer im Spitzenfeld positioniert und konnte diese Position auch gut halten bis ich an einer Engstelle einen Fehler machte und viele Plätze verlor. Am darauffolgenden Downhill verpasste ich demnach die erste Spitzengruppe des Tages und musste somit vor dem entscheidenden langen Anstieg des Tages eine Lücke von etwa 45 Sekunden schließen. Mein Fluchtgefährte riss leider bereits nach wenigen 100 Metern ab sodass ich meinen Rückstand allein schließen musste – mit Erfolg, allerdings hatte mich dieses Missgeschick bereits viele Körner gekostet und mir blieb kaum Zeit mich vor dem Anstieg zumindest etwas zu erholen. Doch wie bereits in den vorhergegangen zwei Tagen überraschte ich mich selbst mit meiner Form und konnte dem Tempo dennoch lange Zeit folgen, bis wieder zwei Fahrer vor mir den Kontakt zur Spitze verloren und ich dahinter auf dem schmalen Singletrailanstieg blockiert war. Kaum auf einer breiteren Straße angelangt zündete ich dafür den Turbo und überholte nicht nur einige der vor mir abgerissen Fahrer sondern konnte sie auch noch abschütteln. Ganz zurück zur Spitze sollten meine Energiereserven nicht reichen, aber ich ging an aussichtsreicher Position in den längsten und anspruchsvollsten Downhill des Tages. Schlussendlich überquerte ich an 8. Position und nur mit relativ geringem Rückstand die Ziellinie. Mit dieser Performance konnte ich mich auch in der Gesamtwertung auf den 9. Rang nach vorne schieben!

Mit entsprechend großen Erwartungen startete ich in den letzten Tag, einen XCO also eigentlich meine Spezialdisziplin. Nach mäßiger Startrunde passierte mir in der ersten großen Runde ein folgenschwerer Fehler: Ich nahm eine Kurvenkombination zu schnell und sollte es nicht mehr um die zweite Kurve schaffen – stattdessen fuhr ich frontal gegen einen Baum und verletzte mir die rechte Schulter. Unter starken Schmerzen quälte ich mich noch 3,5 Runden beziehungsweise 65 Minuten ins Ziel und sollte somit auch insgesamt auf dem 12. Platz des Etappenrennens landen. Wie schwer ich meine Schulter verletzt habe lest ihr in meinem nächsten Blogeintrag!

Afxentia Stage Race day 1 and 2 #Lefkara

Lang war es ruhig auf meinem Blog hier, ich habe die Winterzeit sicherlich gut genutzt, leiste meinen Grundwehrdienst beim österreichischen Bundesheer ab und habe im Jänner auch meinen insgesamt  26. österreichischen  Meistertitel im Cyclocross einfahren können. Jetzt ist es allerdings vorbei mit der beschaulichen Zeit, seit Donnerstag bin ich beim Cyprus Sunshine Cup am Start und somit bereits in die Rennsaison gestartet!

Das Afxentia Stage Race ist, wie der Name schon sagt, ein Etappenrennen über vier Tage mit der Klassifizierung HC-Hors Categorie und somit nicht nur für mich ein beliebter Saisonstart. Die erste Etappe war ein Einzelzeitfahren über einen 14,5 km langen Parcours mit einem Höhenverlust von 720hm – eine Endurostage sozusagen. Treten war auf Feuerschneißen, Schotterpisten und giftigen Gegenanstiegen dennoch angesagt. Ich lieferte eine sehr respektable Leistung ab und meine Zeit sollte für den 15. Tagesrand reichen.

Die zweite Etappe zeigte allerdings bereits ein vollkommen anderes Gesicht, lange Anstiege und Singletrails standen diesmal am Programm – eine für mich sehr viel anspruchsvollere Aufgabe. Allerdings lief es umso besser, von Beginn an platzierte ich mich weit vorne verbrachte den größten Teil der 56 Kilometer in der zweiten Gruppe ehe ich gegen Ende der Etappe sogar in der Spitzengruppe landete. Schlussendlich kämpfte ich mich als 13. über den letzten Berg ins Ziel und machte auch in der Gesamtwertung zwei Plätze gut und liege dort nun ebenfalls auf dem 13. Zwischenrang.

Morgen wartet die Königsetappe über 65 Kilometer und beinahe 2000 Höhenmeter auf mich bevor das Etappenrennen am Sonntag mit einem Cross Country ins Finale geht. Ich hoffe mich weiterhin in diesem Spitzenfeld behaupten zu können, wie es gelaufen ist könnt Ihr dann wieder hier lesen -I’ll keep you updated!

Stage 1-TT

Stage 2-Marathon Lefkara

Overall Standings after Stage 2

 

 

 

Third again at the Mudfest in Saalfelden

Das letzte Mountainbikerennen der Saison entpuppte sich als Härtetest für Mensch und Material: Dauerregen weichte die Strecke auf und machte das Rennen zu einer einzigen langen Rutschpartie. Nach einem sehr mäßigen Start fuhr ich zwar relativ schnell wieder auf Position drei im U23 Rennen, konnte den Abstand zu den beiden Führenden aber nur geringfügig verkleinern. Meine Hoffnungen auf einen vorderen Platz musste ich nach einem heftigen Sturz in der dritten Runde begraben, bei dem ich mir nicht nur den Lenker verdrehte, sondern vor allem mit meiner Hüfte ziemlich fest am Wurzelteppich aufschlug und dann nicht mehr meine volle Leistung abrufen konnte. Ich konnte meine Position dennoch behaupten und holte mir nach dem gleichen Rang im letzten Jahr ein weiteres Podium beim Klassiker in Saalfelden am steinernen Meer.

Nach diesem von gemischten Gefühlen begleiteten Finale der Mountainbikesaison werde ich mich in den letzten beiden Septemberwochenenden voll und ganz auf die Straße konzentrieren und dabei hoffentlich noch etwas von meiner guten Form zeigen können!

Stay tuned!

Felix

 

First Podium in the Elite! C2 Nagykanizsa

Keine einfach Aufgabe galt es nur zwei Tage nach den Bahnmeisterschaften in Ungarn zu lösen: bei brütender Hitze und auf einem konditionell anspruchsvollen Kurs waren ganze acht Runden zu fahren. Trotz Start aus der dritten Reihe konnte ich mich gleich an der zweiten Position festsetzen und konnte die folgenden vier Runden auch ein sehr hohes Tempo anschlagen und mich mit dem drittplatzierten weit absetzen. Kurz nach Rennhälfte war bei mir aufgrund der Bahnmeisterschaften nach mehreren gegenseitigen Attacken kurzzeitig der Ofen aus, sodass ich mir etwas Rückstand einhandelte, aber dennoch bis zur letzten halben Runde in Schlagdistanz blieb.

Dann riss mir allerdings zwei Kilometer vor dem Ziel die Kette und der bereits sicher geglaubte dritte Rang kam noch einmal ins Wanken, da ich die verbleibenden Anstiege und Flachpassagen laufen musste – vollkommen entkräftet schaffte ich es dennoch rechtzeitig über den Zielstrich und sicherte mir somit mein bisher bestes Ergebnis auf dem Mountainbike in der allgemeinen Klasse!